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Mitteldeutscher Omnibustag - die Gemeinschaftliche Jahresatgung der Omnibusverbände in Sachsen,. Sachsen-Anhalt und Thüringen.
Wir sind Mitglied im Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer e.V.
www.busstop.de - Die website zur Mobilitätserziehung des Bundesverbandes Deutscher Omnibusunternehmer e.V.

  Sehr geehrte Damen und Herren,

gleich mit mehreren Themen hat der Bus in dieser Woche die nationale und die Fach-Presse beherrscht. Zunächst trat das Bundesfinanzministerium im Spiegel mit einer Forderung nach einer Maut für Busse auf den Plan, gegen die aber Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist. Der bdo lehnt eine Maut für Busse ab.

Eine Maut für Busse ist ungerecht, denn sie würgt den Wettbewerb im Personenfernverkehr ab und bringt dem Staat dabei nur geringe Einnahmen. Den einzelnen Fahrgast würde eine Maut aber unverhältnismäßig hoch treffen. Ohnehin zahlen die Busunternehmen schon über die Mineralölsteuer sämtliche Kosten für die Straße. Die Bahn erhält jährlich 17 Milliarden Euro Subventionen. Während der privatwirtschaftlich organisierte Busverkehr ohne jegliche staatliche Zuwendung auskommt, wird der ICE­Verkehr der Bahn indirekt vom regionalen Nahverkehr subventioniert. Die schon jetzt nicht ausgeglichene Wettbewerbslage würde den umweltfreundlichen Fernbus nach einer Mauterhebung noch weiter ins Hintertreffen bringen und den Wettbewerb im Personenfernverkehr abwürgen. Die sichere Verkehrsalternative für Haushalte, die nicht viel Geld für Mobilität aufbringen können, würde wegfallen.

Zum Wochenausklang präsentierte Destatis dann aktuelle Zahlen zum Fernbusmarkt und bestätigte mit den 20 Millionen Fahrgästen 2015 entsprechende bdo-Schätzungen vom Jahreswechsel, Spekulationen über 22 Millionen oder mehr Fahrgäste 2015 sind damit vom Tisch. Wichtig: Mit insgesamt 151 Millionen Passagieren zeigen Bus und Bahn im Fernverkehr, dass sie dem Motorisierten Individualverkehr Fahrgäste abtrotzen. Das Wachstum des Öffentlichen Personenverkehrs auf der langen Distanz ist somit auch ein starkes Argument für Marktliberalisierung im Sinne von Umwelt und Sicherheit.
Der Fernbus hat der Bahn keinen Fahrgast abgenommen. So kommentiert das der Rote Renner oder schreibt es die britische Agentur Reuters und die Omnibusrevue. Zum Fernverkehrsmarkt veranstaltet der Busplaner eine Umfrage, was den Wettbewerb schädigen könnte. Der bdo ist der Meinung, dass vor allem die Kombination der drei Stichpunkte ein Problem ist: Maut, Innenstadt-Bann und Sonderangebote der Bahn, die damit mit dem ICE auf Strecken ab 500 km günstiger ist als die Sonder-Angebote des Fernbusses.

Die internationale Flüchtlingskrise und die Grenzschließungen bzw. das Aussetzen von Schengen bereitet den Busunternehmen große Sorgen und enorme Kosten, was breit in den Fachmedien berichtet wurde.

Und auch im Bereich Verkehr der Zukunft gibt es Neuigkeiten, denn die Deutsche Bahn bietet jetzt mit ihrer Fahrkarte auch Elektroautos an. Über das Thema Digitalisierung, können Sie sich auf der bdo-Bus-4.0-Seite auf dem Laufenden halten. Oder Sie melden sich direkt für das bdo-Experten-Forum Bus 4.0 an.

Ihr Wolfgang Steinbrück
Vorsitzender


  Busbranche sichert mit Milliardenumsätzen über 200.000 Arbeitsplätze

Der bdo Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer hat sein komplett neugestaltetes Positionspapier vorgelegt und damit eindrucksvoll den Bus als perfektes Verkehrsmittel von heute und morgen präsentiert. „Der Bus ist eine sichere und saubere Lösung für die Mobilität der Zukunft. Das gilt vor allem für die drei Säulen unserer Arbeit: den Nahverkehr, die Touristik und den Fernlinienverkehr“, sagte bdo-Hauptgeschäftsführerin Christiane Leonard in Berlin.

„Nur der, der die drei Säulen der Busbranche gleichberechtigt und gemeinsam denkt, wird auch mit Blick auf die Bundestagswahl im September in der neuen Legislaturperiode eine Chance auf erfolgreiche Arbeit haben“, sagte die Hauptgeschäftsführerin Leonard.

In einer aktuellen Grafik zeigt der bdo den Wirtschaftsfaktor Bus: So sichert die Busbranche in Deutschland mit Milliardenumsätzen mehr als 200 000 Arbeitsplätze.

Vor allem vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gewinnt der ÖPNV zunehmend an Bedeutung. Im ländlichen Raum kommt ihm eine Schlüsselrolle in der Daseinsvorsorge zu. Sinkende Schülerzahlen führen vielerorts zu Schulschließungen, was zu deutlich längeren Schulwegen führt. „Damit diese Regionen attraktive Lebensräume bleiben, muss auch in Zukunft die Finanzierung des ÖPNV nachhaltig gesichert sein“, heißt es in dem Positionspapier.

Download:
bdo Positionspapier 2013
Grafik zum bdo Positionspapier 2013



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